Porträtaufnahme von Guido Gefter.

Guido Gefter: humorvoll, stufengerecht

Japanisch ist ein exklusives Fach, das hierzulande nur an den Universitäten Zürich und Genf unterrichtet wird. Umso mehr freut es Guido Gefter, dass seine Lehre bei den Studierenden gut ankommt. In ihrer Beurteilung streichen sie seine humorvolle Art und sein Einfühlungsverm.gen hervor, wenn er diese komplexe Sprache vermittelt. Für den Dozenten ist dieser Aspekt zentral: Weil das Japanische teils anders aufgebaut ist als Sprachen unseres Kulturkreises, sei es besonders wichtig, stufengerecht zu unterrichten, sagt er. Als Dozent müsse er immer genau überlegen, was die Studierenden auf der jeweiligen Stufe können müssen und was nicht. «Der Lehrstoff muss bewältigbar sein» sagt Gefter, «Erfolgserlebnisse sind wichtig.» Als leidenschaftlicher Dozent gestaltet er den Unterricht möglichst abwechslungsreich und wechselt zwischen Frontalunterricht und Einzel- oder Gruppenübungen ab. Hilfreich sei, dass die Studierenden seines Fachs meist sehr motiviert sind. Mit seiner humorvollen Art fällt es ihm auch leicht, ihnen die Angst vor dem Sprechen zu nehmen. Bei der Textauswahl achtet er auf interessante und aktuelle Schriften aus der «Realwelt», die junge Leute ansprechen. «Der Erwerb des Japanischen ist aufwendig », räumt er ein. Aber letztlich gelte das für jede Fremdsprache: «Das Japanische unterscheidet sich in dieser Hinsicht nicht grundsätzlich von anderen Sprachen.»

Guido Gefter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Sprachunterricht Japanisch