Studium Digitale

Grafische Dreiecke mit Menschen
Grafische Dreiecke mit Menschen

Es gibt kaum einen Lebens- und Arbeitsbereich und kaum eine wissenschaftliche Disziplin, die von der digitalen Transformation nicht betroffen wäre. Um die digitalen Entwicklungen, ihre Chancen und Risiken zu verstehen und beurteilen zu können, werden von Studierenden und Hochschulabsolventinnen und -absolventen zunehmend digitale Fertigkeiten verlangt. Aus diesem Grund hat die Digital Society Initiative der UZH einen Online-Kurs konzipiert, in dem Bachelorstudierende aller Fakultäten ein solides Wissen über Daten, über Computational Thinking und über unsere digitale Welt aufbauen sowie relevante digitale Grundkompetenzen erwerben können. 
«Die digitale Transformation ist ein so komplexes Feld, dass man es zwangsläufig multiperspektivisch betrachten und vermitteln muss», sagt Markus Christen, Geschäftsführer der Digital Society Initiative. «Aus diesem Grund haben wir die Kursinhalte zu vier fächerübergreifenden Themenclustern zusammengefasst, die von unseren Dozierenden aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln behandelt werden. Da der disziplinübergreifende Austausch der Lehrpersonen untereinander im Veranstaltungsdesign eingeplant ist, und beispielsweise einige Anwendungsbeispiele und Datensätze während des Kurses immer wiederkehren, können die Studierenden aus den fachlich unterschiedlich akzentuierten Veranstaltungsteilen eine Synthese herstellen.» 
Fragen, die im Kurs aufgeworfen und beantwortet werden sollen, betreffen zum Beispiel das Thema künstliche Intelligenz. Welche Anwendungen des maschinellen Lernens prägen bereits heute unseren Alltag? Welche gesellschaftlich relevanten Bereiche könnten zukünftig von der neuen Technologie profitieren? Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn lernfähige Maschinen «übernehmen»? Und welche ethischen Konsequenzen ergeben sich daraus? 
Parallel zur inhaltlichen Einführung ins Thema erhalten die Teilnehmenden einen auf den Studienalltag bezogenen Crashkurs in digitalem Arbeiten. So sollen die Studierenden zum Beispiel lernen, wie Daten effizient erfasst, ausgewertet und organisiert werden, wie sich digitale Hilfsmittel sinnvoll im Studium anwenden lassen und wie digitale Kollaborationen für die Arbeit in Gruppen funktionieren.